Pompei

Dienstag, 17.05.::::: Mit dem Zug (2,80 €) nach Pompei. Ein Ehepaar aus England sitzt uns gegenüber. Es entwickelt sich ein nettes Gespräch. Die Beiden sind harte Verfechter für einen EU Austritt. Wir, überzeugte Europäer, haben es schwer mit unseren Argumenten. Wir lachen und feixen. Der Engländer meint, er wird sein deutsches Auto verkaufen wenn der Austritt abgelehnt wird. War echt lustig, wenn es nicht so ernst wäre.

Ankunft Pompie, alles ist bestens organisiert, Ticket 13 €, Koreaner, Japaner und Amerikaner sind eindeutig in der Mehrheit. Die Renovierungen sind seit einiger Zeit wieder in Gange, gute Dokumentation und Informationen werden an der Kasse zur Verfügung gestellt. Der Rundgang über die 2000 Jahre alten Straßen ist anstrengend.

Die Erhaltung der gesamten Anlage scheint mühsam, jedoch sind die Schiebetüren der Pizzeria perfekt erhalten. Es ist sehr beeindruckend.

Positano, che bello!!

Montag, 16.05.:::: Das Wetter passt. Angenehme 22 Grad. Mit dem Bus geht’s nach Positano. Die Busfahrer sind alle Künstler auf diesen engen und kurvigen Straßen.

Der Autoverkehr nach und in Positano ist unglaublich. Eine Rennradtour dorthin ist eher nicht zu empfehlen.

Der Bus leert sich, alle sind etwas blass um die Nase. Der Ort liegt wirklich unglaublich. Das Meer, extrablau und supersauber. Die Erkundung erfordert gute Kondition. Viele Treppen mit immer wieder mit super schönen Ausblicken.

Etwas weiter oben im Ort finden sich günstige Bars und Bäckerein. Die Preise steigen mit zunehmender Strandnähe bzw. extra Meeresblick im Quadrat. Der Besuch einiger Kunstaustellungen mit Exponaten  außerhalb unserer Preisklasse beeindrucken. Große Kunst!!

Der geplante Rückweg per Schiff entfällt wegen zu viel Wellen. Also wieder für 1,80 mit dem Bus zurück nach Sorrent!

Limonen, Erdbeeren, Auberginen aus Kampanien. Positano, che bello.

Selfiesticks, verliebte Koreaner, Meeresrauschen

Sonntag, 15.05.:::: Die Nacht war sehr, sehr nass. Der Morgen lässt ab 09:00 Ubr einiges an Optimismus zu. Bloß nicht zu weit weg vom Camping. Wir entschließen uns über die Felsen und Römischen Ruinen am Meer zu laufen. Gute Luft, schönes Meeresrauschen und gute Fotomotive. Zum Abschluss holen wir eine Pizza in Taglio beim Alimentari. Der Verkäufer outete sich als Napoli Ultra Fan, verkauft perfekt ohne weitere Kommentare (no Grazie).

Die Sonne kommt. Es geht wieder nach Sorrento. Amerikaner, Chinesen, Engländer. Alle sollen diesen schönen bunten Selfiestick von einem indischen Händler kaufen. Hartes Brot für den Inder.

Einem jungen verliebten koreanischen Pärchen helfen wir mit einem Papiertaschentuch aus. In der Hafenbar im Marina Grande, nach einem guten Weißwein, Nüsse inklusive, freuen sich 4 nette Franken über unseren guten Tipp für ihren Rückweg zum Hotel.

Finale mit Steak, Caprese, Käse mit Obst. Erstmalig verfeinert mit Limonen aus eigene „Pflückung“, grandios.

Limoncello

Samstag, 14.05.::Blitz und Donner macht die Tagesplanung zum Zufall. Mit dem Bus ins Zentrum nach Sorrento?? Ein nettes Schweizer Ehepaar nimmt uns mit zu einem schönen, aber eigentlich nicht zu findenden Wanderweg ins Zentrum.

Das Wetter leicht bewölkt, 21 Grad, angenehm, man kann zufrieden sein.

Limoncello überall, die passende Kitschdeko gibt es dazu. Wunderbar für uns Touristen präsentiert!! Eine nette Eisverkäuferin nötigt uns geradezu ins Geschäft. Das Eis einmalig und nicht teuer. Irgendwie sind alle sehr nett. Einen Limoncello habe wir nach der zweiten Probieraufforderung auch noch in den Rucksack gesteckt. Ob das Seidentuch auch wirklich aus echter Seide ist? Wir glauben es. Es steht der Zita wirklich sehr gut.

Der Restauranttest am Campingplatz fiel positiv aus.

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Ankunft in Sorrent

Freitag, 13.05.:: Alles grün und frisch in der Toskana. Starke Regengüsse in der Nacht haben uns nicht gut schlafen lassen. Die Weiterfahrt bis nach Sorrent an die Amalfiküste verlief glatt. Vom Brenner bis zum Ziel freuen sich die Autobahnbetreiber über 60,00 € Maut und wir über gut asphaltierte Straßen.

Die finale Anfahrt bis Sorrent war abenteuerlich aber machbar. Trotz zweier leichten Spiegelberührungen, die ohne sichtbare Folgen blieben, sind wir gut am Camping „Santa Fortunata“ (heiliges Glück) angekommen.

Reise im Mai 2016, Süditalien

Donnerstag, 12.05., die erste Etappe zur Amalfiküste endete in Galliano. Der Ort gehört zu Mugello, dort befindet sich die bekannte Auto- und Motorradrennstrecke. Wir fanden einen guten Übernachtungsplatz an einem ‚cimitero‘. Das Wetter auf der Strecke: Südtirol Regen, Gardasee 25 Grad, Sonne, hier in der Toskana ist es bewölkt und windig.