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Castiglione della Pescaia

Donnerstag, 19.05.:::: Nach einer Woche an der Amalfiküste sind wir in der Maremma angekommen. Zita hat sich mit dem Steuer unsers Fahrzeugs schnell angefreundet. Nach einem kurzen Gewitter am Nachmittag, endet der Tag mit einem schönen Sonnenuntergang am Meer.

Punta Campanella

Mittwoch, 18.05.::::Wir fahren mit dem Bus nach Termini am Ende der Halbinsel. Die Hinfahrt wie auch Rückfahrt verdient eigentlich einen Zuschlag für den Busfahrer. Mit einer Seelenruhe steuerte er den Bus durch die engen Straßen und Kurven, der Gegenverkehr scheint ebenfalls sehr gelassen zu sein.

Am Anfang unser Rundtour, werden wir gleich von einem emsigen Barbetreiber auf die Köstlichkeiten des Hauses aufmerksam gemacht. Englisch, deutsch, Italienisch, er Verweist auf seine Karriere als Barrista weltweit.

Wir laufen auf schönen Wegen mit traumhaften Blicken in die Buchten und die Insel Capri. Die 3 stündige Tour endet, wie gesagt,bei der beschriebenen Bar. Die Einkehr war ein voller Erfolg. Wir haben uns durch das Sortiment probiert. Der Sohn des Hauses verkaufte dann noch nebenbei einige Schiffstouren nach Capri an die anderen Gäste.

Nach der Einkehr fällt das Abendmenü aus.

Pompei

Dienstag, 17.05.::::: Mit dem Zug (2,80 €) nach Pompei. Ein Ehepaar aus England sitzt uns gegenüber. Es entwickelt sich ein nettes Gespräch. Die Beiden sind harte Verfechter für einen EU Austritt. Wir, überzeugte Europäer, haben es schwer mit unseren Argumenten. Wir lachen und feixen. Der Engländer meint, er wird sein deutsches Auto verkaufen wenn der Austritt abgelehnt wird. War echt lustig, wenn es nicht so ernst wäre.

Ankunft Pompie, alles ist bestens organisiert, Ticket 13 €, Koreaner, Japaner und Amerikaner sind eindeutig in der Mehrheit. Die Renovierungen sind seit einiger Zeit wieder in Gange, gute Dokumentation und Informationen werden an der Kasse zur Verfügung gestellt. Der Rundgang über die 2000 Jahre alten Straßen ist anstrengend.

Die Erhaltung der gesamten Anlage scheint mühsam, jedoch sind die Schiebetüren der Pizzeria perfekt erhalten. Es ist sehr beeindruckend.

Positano, che bello!!

Montag, 16.05.:::: Das Wetter passt. Angenehme 22 Grad. Mit dem Bus geht’s nach Positano. Die Busfahrer sind alle Künstler auf diesen engen und kurvigen Straßen.

Der Autoverkehr nach und in Positano ist unglaublich. Eine Rennradtour dorthin ist eher nicht zu empfehlen.

Der Bus leert sich, alle sind etwas blass um die Nase. Der Ort liegt wirklich unglaublich. Das Meer, extrablau und supersauber. Die Erkundung erfordert gute Kondition. Viele Treppen mit immer wieder mit super schönen Ausblicken.

Etwas weiter oben im Ort finden sich günstige Bars und Bäckerein. Die Preise steigen mit zunehmender Strandnähe bzw. extra Meeresblick im Quadrat. Der Besuch einiger Kunstaustellungen mit Exponaten  außerhalb unserer Preisklasse beeindrucken. Große Kunst!!

Der geplante Rückweg per Schiff entfällt wegen zu viel Wellen. Also wieder für 1,80 mit dem Bus zurück nach Sorrent!

Limonen, Erdbeeren, Auberginen aus Kampanien. Positano, che bello.

Selfiesticks, verliebte Koreaner, Meeresrauschen

Sonntag, 15.05.:::: Die Nacht war sehr, sehr nass. Der Morgen lässt ab 09:00 Ubr einiges an Optimismus zu. Bloß nicht zu weit weg vom Camping. Wir entschließen uns über die Felsen und Römischen Ruinen am Meer zu laufen. Gute Luft, schönes Meeresrauschen und gute Fotomotive. Zum Abschluss holen wir eine Pizza in Taglio beim Alimentari. Der Verkäufer outete sich als Napoli Ultra Fan, verkauft perfekt ohne weitere Kommentare (no Grazie).

Die Sonne kommt. Es geht wieder nach Sorrento. Amerikaner, Chinesen, Engländer. Alle sollen diesen schönen bunten Selfiestick von einem indischen Händler kaufen. Hartes Brot für den Inder.

Einem jungen verliebten koreanischen Pärchen helfen wir mit einem Papiertaschentuch aus. In der Hafenbar im Marina Grande, nach einem guten Weißwein, Nüsse inklusive, freuen sich 4 nette Franken über unseren guten Tipp für ihren Rückweg zum Hotel.

Finale mit Steak, Caprese, Käse mit Obst. Erstmalig verfeinert mit Limonen aus eigene „Pflückung“, grandios.